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Es ist wichtig, dass man die gewünschte Datenbank unter der Combobox "DB:" anwählt. In diesem Fall wurde die Datenbank "test1" angewählt.

Der Query Analyzer ist quasi das Standard Sprachrohr zum SQL Server. Im oberen Bildschirmbereich geben Sie die T-SQL Befehle ein, führen diese entweder durch Selektion und CTRL+E oder den grünen Pfeil in der Toolbar aus.

In der unteren Hälfte des Bildschirmes erhalten Sie einen Feedback. Falls der abgesetzte T-SQL Befehl Datensätze zurückgibt, werden diese in der unteren Hälfte angezeigt. Hierzu ist es manchmal nützlich zu wissen, dass es eine Option "Results in Grid" gibt, welche das Resultat statt in ein Textfile in ein Grid mit Zeilen und Spalten stellt.

Ebenso überlebensnotwendig ist der Execution Plan. Seit der Version 7.0 gibt es Ihn nun auch graphisch. Das ist, ähnlich wie bei den DTS Packages vielleicht ein wenig verspielt, aber praktisch ist es schon. Vor allem, wenn man eine wirklich komplizierte Query absetzt. Hier ein ganz einfaches Beispiel:

WICHTIG: Dieser Execution Plan ist es, der Ihnen ehrlich und unbeschönigt sagt, ob Ihre geniale Select Anweisung nun optimiert werden kann oder nicht. Wenn Sie irgendwo "Table Scans" sehen, dann haben Sie schlechte Karten. Das bedeutet nämlich, dass alle Datensätze auf dem SQL Server einzeln durchgegangen werden. Es ist klar, dass bei einer grösser werdenden Tabelle die Antwortzeiten entsprechend grösser werden.

Sehen Sie "Table Scans" bei grösseren Tabellen, ist das ein Zeichen, Ihre Join Bedingungen nochmals zu überprüfen, oder auf der Datenbank den Einsatz von zusätzlichen Indices zu prüfen.

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