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Bücherliste für Entwickler


Eine Bücherliste für Software-Entwickler
übersetzt von Andreas Meyer, dFPUG

Von StarSys, Inc. 1989, 1990, 1991 (Reproduktion gestattet, solange Copyright angegeben) Rev 4/27/92.
11113 Norlee Drive, Silver Spring, MD 20902, Tel.: (301) 946-0522, Fax: (301) 929-8206

Die wichtigste Überlegung bei der Anschaffung eines CASE-Tools (Computer Aided Software Engineering) betrifft nicht das Tool an sich, sondern die Techniken, welche dieses Tool unterstützt. Keines der momentan existierenden CASE-Tools wird Ihnen beibringen, wie man gute Software herstellt. Einige mögen vielleicht bei der Vermeidung der übelsten Fehler hilfreich sein, aber der Programmierer muß sich dennoch ein ordentliches Maß an Geschick, Urteilsvermögen und Wissen aneignen. Diese Literaturliste kann dabei helfen, die Qualität von Aktivitäten zur Softwareentwicklung weit mehr zu steigern, als das irgendein CASE-Tool (einschließlich unseres eigenen, MacBubbles) tun könnte.
Die Buchtitel in dieser Literaturliste sind in den untenstehenden Kategorien organisiert, damit man leichter finden kann, was man sucht. Innerhalb der jeweiligen Kategorien sind die Bücher alphabetisch nach Titeln geordnet.

Umgang mit Menschen

Wir denken, daß die wichtigste Thema überhaupt ist, wenn man Qualitätssoftware entwickeln möchte. Darum steht es bei uns auch an erster Stelle.

Projekt-Management

Hier finden sich Bücher, welche für einen Projekt-Manager generell von Interesse sein können.

Messen und Schätzen

Diese beiden miteinander verwandten Themen sind auf lange Sicht von solch großer Bedeutung für einen Erfolg bei der Entwicklung komplexer Software, daß wir uns entschlossen haben, dazu eine eigene Kategorie einzurichten.

Qualitätskontrolle

Dieser Punkt wurde aus dem Bereich Projekt-Management herausgenommen, um zu unterstreichen, daß Qualität mehr ist, als nur ein Managementproblem.

Softwareentwicklung im Allgemeinen

Die Bücher dieser Kategorie handeln im Allgemeinen den gesamten Themenkreis der Softwareentwicklung ab.

System-Analyse

Die Titel dieser Kategorie bieten eine detaillierte Behandlung der Analyse-Techniken, die ein Entwicklerteam anwenden kann, welches sich mit einem konfrontiert sieht. Viele der in den verschiedensten Büchern beschriebenen Ideen sind überlappend und unterstützen sich gegenseitig bei der Problemlösung.

Information Modeling

Dies entwickelt sich immer mehr zu einer eigenen Disziplin neben der System-Analyse. Oft wird es bereits auf Firmenebene von einem Data Administrator erledigt. Bei vielen Projekten liegt es aber auch noch in der Verantwortlichkeit der System-Analytiker.

Human Factors Design

Wir denken, daß dies als eine eigene Disziplin aufgefaßt werden sollte, welche vor dem eigentlichen Gestalten der Software und der Datenstrukturen liegen sollte. Daher haben wir daraus eine separate Kategorie gemacht, auch um Sie dazu zu ermutigen, es uns nachzutun.

Softwaregestaltung

In diesen Bücher geht es um die traditionelle Aufgabe, ein ausführliches modulares Modell der Software zu erzeugen,welche die Probleme des Klienten löst.

Datenbankgestaltung

Diese Titel behandeln hauptsächlich die Gestaltung von Datenstrukturen, welche gebraucht werden, um die automatisierten Prozesse zu unterstützen, die die von diversen DBMSUs auferlegten Zwänge erfüllen. Einige der Bücher behandeln zusätzlich auch noch Themen, welche in den Bereich Information Modeling gehören.

Programmieren

Die hier aufgeführten Titel sind für das Training fortgeschrittener, professioneller Programmierer gedacht.

Prototyping

Diese Bücher handeln von der Erstellung funktionstüchtiger Prototypen, die dazu verwendet werden können, die Anforderungen und Lösungen mit dem Klienten abzusprechen.

CASE (Computer Aided Software Engineering)

In diesen Büchern geht es um die Verwendung automatisierter Tools zur Unterstützung der Softwarenetwicklung.

Verschiedenes

Eine Auffangkategorie unter der sich noch einige anderweitig interessante Titel finden lassen.

Professionelle Periodika für die man keinen Doktortitel braucht, um sie zu verstehen

Bücher haben eine lange Vorbereitungszeit und neue Ideen kommen in steter Folge. Die beste Möglichkeit immer auf dem Laufenden zu bleiben, liegt darin, wenigstens ein gutes Magazin zu abonnieren. Keine dieser Veröffentlichungen muß man von vorne bis hinten durcharbeiten, aber sie sind es dennoch wert, daß man sie sich einmal anschaut.

***

Das Lesen der folgenden Bücher kann schon eine Menge nutzen. Man kann allerdings noch mehr erreichen, wenn man eine Arbeitsgruppe einrichtet. Eine relativ geringe Investition an Zeit kann so schon erhebliche Fortschritte bringen, was die Fähigkeit zur Zusammenarbeit angeht. Eine Gruppe, die sich nur 90 Minuten in der Woche trifft und dies für etwa 8 Wochen, kann bereits den Großteil der auf dieser Liste vertreten Bücher durcharbeiten. Eine ideale Studiengruppe sollte zwischen vier und sechs Personen umfassen, welche über etwa über das gleiche Level an Erfahrungen verfügen sollten.

Falls Sie Hilfe dabei brauchen, eine Studiengruppe zu gründen, dann melden Sie sich ruhig bei uns. Wir können Ihnen mit ein paar kostenlosen Ratschlägen und einem Nachdruck eines Zeitschriftenartikels zu diesem Thema dienen. Natürlich würden wir auf Consulting-Basis noch weitere Unterstützung anbieten können. Während der letzten 3 Jahre haben wir einer ganzen Anzahl von Firmen dabei geholfen, erfolgreich ein Studienprogramm für einzelne Arbeitsgruppen zu etablieren.

Seit 1987 haben wir diese Methode auch dazu benutzt, eine größere Zahl von Kursen im Raum Washington D.C. anzubieten. Diese Standardkurse varieren in ihrer Dauer von 4 bis 8 Wochen, verwenden ein bis drei Lehrbücher und decken dabei einen weiten Bereich von Themen von Projekt-Management über Systemanalyse und Human Factors Design bis hin zur Qualitätskontrolle ab.

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Umgang mit Menschen

Becoming A Technical Leader: An Organic Problem-Solving Approach, Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1986

Getting To Yes, Roger Fisher and William Ury, Penguin Books, 1981
Dieses Buch behandelt das Treffen von Abmachungen. Man macht so etwas die ganze Zeit über und sollte genau wissen, was man eigentlich tut.

The Human Side of Project Management, Ruth Sizemore House, Addison-Wesley, 1988
Dieser Text könnte für jeden Systemanalytiker von großem Wert sein, der gerade frisch zum Projekt-Manager befördert wurde. Viele erfahrene Projekt-Manager werden ihn ebenfalls nützlich finden. Ein gut geeignetes Buch für eine kleine firmeninterne Arbeitsgruppe.

Joint Application Design, Jane Wood and Denise Silver, John Wiley & Sons, 1989
Auch wenn dieses Buch durchaus einen Platz bei einer der technischen Kategorien hätte finden können, so handelt JAD doch eher von Menschen als von Methoden. Es bringt eine Menge guter Ideen und ist sicherlich wert, gelesen zu werden. JAD ist unserer Meinung nach eine sehr produktive und effektive Art des Definierens von Systemanforderungen und des Mensch-Machinen-Interfaces, wobei ein gemischtes Team von Anwendern und Analytikern die Arbeit leistet.

Miss Manner's Guide to Excruciatingly Correct Behavior: The Ultimate Handbook on Modern Etiquette, Judith Martin, Balahad, 1990
Leuten die sich nicht unbedingt gut leiden mögen, dabei zu helfen, zusammen zu arbeiten, ist eine wertvolle Fähigkeit. Die Etikette wurde extra für diese schwierige Aufgabe entwickelt. Man lese und lerne.

Peopleware: Productive Projects and Teams, Tom DeMarco and Tim Lister, Dorset House, 1987
Es wäre schon eine Untertreibung, dieses Buch als ein Muß für Projekt-Manager zu bezeichnen. Würde ich einen Job suchen, dann würde ich meinen zukünftigen Boss fragen, was er von diesem Buch hält. Eine positive Antwort wäre etwa $5000 im Vergleich zu anderen Jobangeboten wert.

The Politics of Projects, Robert Block, Prentice Hall, 1983

Quality Software Management, Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1992
Dieses herausragende Buch kann Ihnen dabei helfen, die Interaktionen zwischen Leuten und Management-Aktionen zu verstehen. Man lernt, diese Interaktionen in Diagrammen darzustellen und diese Diagramme für ein effektiveres Management zu nutzen. Dieses Buch Buch wurde geschrieben, um Ihnen zu helfen, das Level 3 des Software-Engineering-Institute's-Process-Maturity-Modells zu erreichen. Es ist ideal für eine Studiengruppe von Managern. Wenn man ernst machen will mit der Anwendung von Konzepten des Total Quality Managements (TQM), dann ist dieser Titel ein Muß.

The Secrets of Consulting: A guide to giving & getting advice successfully, Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1985
Dieser Text wendet sich nicht nur Berater. Er ließt sich recht amüsant und bietet viele Hinweise zum Lösen von Problemen und den Umgang mit Klienten.

Selling to a Group: Presentation Strategies, LeRoux, Barnes & Noble Books, 1984
Jeder Analytiker muß etwas perfekt beherrschen, um effektiv zu arbeiten: Das Präsentieren der eigenen Ideen vor einer Gruppe.

The Talk Book: The Intimate Science of Communicating in Close Relationships, Gerald Goodman and Glenn Esterly, Rodale Press, 1988
Nun, was soll dieses Buch hier?, werden Sie sich vielleicht fragen. Als Softwareentwickler muß man mit einer Vielzahl von Leuten unter den verschiedensten Umständen wichtige Gespräche führen. Dabei kann dieser Titel sehr hilfreich sein.

Understanding the Professional Programmer, Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1988
Manchmal gibt es ein paar Wiederholungen dessen, was er bereits in früheren Büchern geschrieben hatte, aber dennoch bleibt dieser Titel lesenswert.

You Can Negotiate Anything, Herb Cohen, Lyle Stuart Inc., 1980
Ob man nun Manager oder Techniker ist, das Verhandeln gehört einfach zur Softwareentwicklung dazu.

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Projekt-Management

Agents of Change: Managing the Introduction of Automated Tools, Barbara M. Bouldin, Prentice Hall, 1989
Basierend auf der Einführung des CASE-Tools Excelerator bei den Bell Labs, bietet dieses Buch eine Vielzahl nützlicher Hinweise.

Crunch Mode: Building Effective Systems on a Tight Schedule, John Bodde, Prentice Hall, 1987.
Nützliche Ratschläge für Probleme aus der Praxis.

Making Software Engineering Happen, A Guide for Instituting the Technology, Roger S. Pressman, Prentice Hall, 1988.
Ein sehr gut lesbares und wertvolles kleines Buch über die Gestaltung und Durchführung eines Software-Konstruktionsplans. Es ist es wert gelesen zu werden, falls man Softwareentwicklung auf der Organisationsebene betreiben möchte.

Managing the Software Process, Watts S. Humphreys, Addison-Wesley, 1989
Falls man es ernst damit meint, den Softwareentwicklungsprozeß innerhalb der eigenen Organisation zu studieren und zu verbessern, dann ist dieser Titel ein Muß. Humphreys ist der Begründer des Fünf-Level-Modells, welches vom Software Engineering Institute dazu verwendet wird, Softwareentwicklungsprozeße einzuschätzen.

Managing the System Life Cycle, Edward Yourdon, Prentice Hall, 1988 (2nd edition)
Die leicht überarbeitete Neuauflage eines wesentlich älteren Buches. Eine leichter lesbare, nette und kurze, aber dennoch modernstrukturierte Analyse (siehe die Bücher über Systemanalyse unten) vom gleichen Autor enthält fast die gleichen Informationen wie dieses Werk und geht zusätzlich noch darüber hinaus.

Measures for Excellence: Reliable Software on Time, Within Budget, Tarek Abdel-Hamid and Stuart Madnick, Prentice Hall, 1992

The Mythical Man-Month, Frederick P. Brooks, Addison-Wesley, 1978
Jeder Projekt-Manager sollte diesen Bestseller lesen. Brooks war der Manager des Projekts OS 360 bei IBM.

Practical Project Management, Meilir Page-Jones, Dorset House, 1985
Ein gutes Buch für einen frischgebackenen Projekt-Manager.

Principles of Software Engineering Management, Tom Gilb, Addison-Wesley, 1988
Ein wirklich sehr gutes Buch voller Einsichten, die man sonst nirgends finden kann. Enthält interessante Ideen über die Quantifizierung qualitativer Ziele. Dieses Buch vertritt eine extreme Strategie der schrittweisen Weiterleitung, welche eine Menge Sinn macht.

Quality Software Management, Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1992
Siehe Kategorie Umgang mit Menschen

Software Engineering Risk Analysis and Management, Robert N. Charette, McGraw Hill, 1989
Das Risiko sollte ein zentraler Brennpunkt von Management sein und nicht etwas, was man unter den Teppich kehrt. Diese Buch kann dabei helfen, die Risiken in einem Projekt besser zu identifizieren, einzuschätzen, zu managen und darzustellen.

Software Project Management For Small To Medium Sized Projects, John J. Rakos, Prentice Hall, 1990
Dieser Titel ist eine gute Einführung für jemanden, der noch nichts über Software-Projekt-Management oder den Lebenszyklus der Softwareentwicklung weiß. Obwohl dieses Buch eine Menge guter Ideen enthält, mangelt es ihm doch an der nötigen Detailbetrachtung.

Thriving On Chaos: Handbook For a Management Revolution, Tom Peters, Harper & Row, 1987

Tutorial: Software Engineering Project Management, Richard Thayer (ed), IEEE Computer Society Press, 1988
Eine hervorragende Sammlung von Artikeln zu Projekt-Management. Enthält acht Originalartikel führender Autoren.

Tutorial: Software Management, Donald J. Reifer (ed), IEEE Computer Society Press, 1986
Eine Sammlung von Artikeln zu allen Phasen des Projekt-Managements. Enthält einige sehr gute Referate, ist aber etwas veraltet.

Tutorial: Software Risk Management, Barry W. Boehm (ed), IEEE Computer Society Press, 1989
Eine Referatesammlung über Risikoabschätzung, Risikovermeidung und -auflösung und darüber, wie man dies umsetzen kann. Gut zu lesen, sowohl für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene.

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Messen und Schätzen

Applied Software Measurement, Capers Jones, McGraw-Hill Book Co., 1992
Will man mit dem Messen von Software ernst machen, dann sollte man dieses detailreiche Buch gelesen haben. Es enthält sogar beispielhafte Slides für eine Präsentation. BEMERKUNG: Man sollte zuvor Controlling Software Projects von DeMarco gelesen haben.

Controlling Software Projects, Tom DeMarco, Prentice Hall, 1982
Ein herausragendes Buch über den Gebrauch von Modellen, Maßen und Tests in Softwareprojekten. Ein Muß für jeden Senior Manager.

Function Point Analysis, J. Brian Dreger, Prentice Hall, 1989
Das Messen des Aufwands ist nur die halbe Arbeit; das Messen der Systemkomplexität ist ebenso notwendig. Dieses kleine Buch sagt Ihnen, wie es gemacht wird und wie man es "verkauft".

Practical Software Metrics For Project Management and Process Improvement, Robert B. Grady, Prentice Hall, 1992
Ich habe dieses Buch bis jetzt noch nicht gelesen, aber es hörte sich äußerst interessant an.

Programming Productivity, T. Capers Jones, McGraw-Hill Book Co., 1986
Ein lesbares Werk. welches zahlreiche gute Ratschläge enthält.

Software Cost Estimating and Life-Cycle Control: Getting the Software Numbers, H. L. Putnam (ed), IEEE Computer Society Press
Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Artikeln über empirische Methoden für Messungen und Schätzungen.

Software Engineering Economics, Barry Boehm, Prentice Hall, 1981
Der Titel zu den Themen Projektgröße, Voraussetzungen und Risiken. Dieses Buch enthält eine reichhaltige Menge an detaillierter Information.

Software Metrics: Establishing a Company-Wide Program, Robert Grady and Deborah Caswell, Prentice Hall, 1987
DeMarco (s.o.) liefert die Motivation und dieses Werk führt vor, wie man dies bei Hewlett-Packard in die Tat umsetzt.

Tutorial: Models and Metrics for Software Management and Engineering, Victor R. Basili (ed), IEEE Computer Society Press, 1986
Es handelt sich um ein Sammlung von Artikeln die ein breites Band an Themen abdecken.

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Qualitätskontrolle

The Art of Software Testing, Glenford J. Myers, John Wiley, 1979
Ein lesbares Buch, welches praktische Ratschläge zur häufig vernachlässigten Arbeit des Testens liefert.

The Complete Guide to Software Testing, Bill Hetxel, QED Information Systems, 1988 (2nd Edition)
Eine gute und sehr sorgfältige Behandlung eines wichtigen Themas.

Demming Management Method, Mayr Walton Putnam Pub., 1986

Handbook of Walkthroughs, Inspections, and Technical Reviews, Daniel P. Freedman and Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1990
Hierbei handelt es sich um die äußerst gründliche Behandlung dieses wichtigen Themenkomplexes. Dieser Titel ist eine Neuauflage eines Buches von 1982.

The One Minute Methodology by E.Z. Systems as told to , Ken Orr, Dorset House, 1984
Dieses Werk wird Ihnen die Sonne wieder heller erscheinen lassen. Es bietet außerdem noch ein paar gute Ideen zum Thema Softwarequalität. Vielleicht etwas zu teuer.

Quality is Free: The Art of Making Quality Free, Philip B. Crosby, New American Library, 1980

Quality Software Management, Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1992
Siehe auch unter: Umgang mit Menschen.

Software Defect Removal, Robert H. Dunn, McGraw-Hill Book Co., 1984

Software Quality - Concepts and Plans, Robert H. Dunn, McGraw-Hill Book Co., 1990
Dieses Buch bietet eine Anzahl interessanter Ideen, aber ich hätte mir mehr Einzelheiten erhofft. Da ziehe ich dann doch Beizers Buch über Qualitätskontrolle vor (s.u.).

Software Reliability, Glenford J. Myers, Wiley Interscience, 1982

Software Testing , Bill Hetxel, QED Information Sciences, Inc., 1988 (2nd edition)

Software Testing Techniques, B. Beizer, Van Nostrand Reinhold Co., 1990 (2nd edition)
In diesem Werk finden sich alle Einzelheiten über Testmethoden für Programme.

Software System Testing and Quality Assurance, B. Beizer, Van Nostrand Reinhold Co., 1984
Dieser Titel wendet sich an Manager, die daran interessiert sind, ihre Fähigkeiten im Bereich der Qulitätskotrolle zu erweitern. Ausgesprochen lesbar.

Structured Testing, Thomas J. McCabe (ed), IEEE Computer Society Press, 1983
Es handelt sich hierbei um eine kurze, sachbezogene Kollektion von Artikeln.

A Structured Approach to Systems Testing, William E. Perry, QED Information Sci., Inc., 1988 (2nd edition)
Eine nützliche, umfassende und moderne Erörterung des Testens.

Structured Walkthroughs, Edward Yourdon, Prentice Hall, 1989 (4th edition)
Ein nettes, kleines Buch über Walktroughs. Diese Ausgabe ist gegenüber der vorhergehenden leicht überarbeitet worden. Der Erstdruck dieser vierten Auflage enthielt viele Druckfehler. Man sollte sich den zweiten Abschnitt auf Seite 43 genau ansehen, um sicherzugehen, daß er mit einem Punkt endet.

Tutorial: Software Quality Assurance, a Practical Approach, Victor R. Basili (ed), IEEE Computer Society Press 1985

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Softwareentwicklung im Allgemeinen

An Introduction To Information Engineering, Clive Finkelstein, Addison-Wesley, 1989
Eine gründliche und gut geschriebene Beschreibung eines alternativen Zugangs zu Strategischem Planen, Systembedingungen und Entwicklung von dem Mann der dies erfunden hat. Enthält zwar etwas Werbung, dennoch ist der Informationsgehalt sehr hoch. Dieser Titel ist eine weit bessere Investition als die dreibändige Reihe von Martin zum gleichen Thema.

Building Quality Software, Robert L. Glass, Prentice Hall, 1992
Hierbei handelt es sich um eine gute und umfassende Erörterung des Software-Entwicklungszykluses, wobei der Qualität das besondere Augenmerk des Autors gilt.

Classics in Software Engineering, Edward Yourdon(ed), Prentice Hall, 1979
Dies ist eine gute Kollektion der frühen Artikel zum Thema Software Engineering.

Developing Quality Systems, Brian Dickinson, McGraw-Hill, 1989
Es handelt sich um ein Set von DFDs und Transformationsbeschreibungen, welche ein Programm zur Systemanalyse, -gestaltung und -entwicklung definieren. Die erste Auflage trug den Titel Developing Structured Systems.

Information Engineering, Book 1 - Introduction, James Martin, Prentice Hall, 1989
Dieser Titel präsentiert einen effektiven Überblick dieses interessanten Themas. Wie bei allen Büchern von Martin ist der Anteil an Produktwerbung sehr hoch und es wird manche unfaire Behauptung über die Konkurrenz aufgestellt. CASE-Produkte an denen Martin finanzielle Interessen hat, sowie andere Bücher des gleichen Autors werden in den Vordergrund gerückt. Trotz dieser Unschönheiten ist das Buch durchaus wert, gelesen zu werden; ich persönlich ziehe allerdings das Werk von Finkelstein vor.

Introduction to Systems Analysis and Design, I. T. Hawryszkiewycz, Prentice Hall, 1988
Eine gutes Lehrbuch zur Einführung in das Thema. Es ist auf dem neuesten Stand und eignet sich hervorragend für einen einsemestrigen Kurs.

Introduction to Systems Analysis and Design: A Structured Approach, Penny Kendall, Allyn and Bacon, Inc., 1987.
Hier gilt dasselbe wie oben: Eine gute Einführung, welche auf dem neuesten Stand ist.

Intuition to Implementation, D. Robert MacDonald, Prentice Hall, 1987

Rethinking Systems Analysis and Design, Gerald M. Weinberg, Dorset House, 1982
In diesem Werk werden ein paar gute An- und Einsichten zum Thema der echten (menschlichen) Probleme der Systemanalyse angeboten.

Software Engineering, Roger S. Pressman, McGraw-Hill Book Co., 1991 (3rd edition)
Ein hervorragendes Lehrbuch, welches einen guten Überblick liefert.

Software Engineering, Ian Sommerville, Addison-Wesley, 1989 (3rd edition)
Auch dies ist ein hervorragendes Lehrbuch, welches einen guten Überblick liefert.

Software Engineering Standards, IEEE Computer Society Press, 1987
Eine Sammlung von elf ANSI/IEEE Standards, einschließlich denen zur Qualitätssicherung, Testdokumentation, Beschreibung der Systemanforderungen, Gültigkeitsprüfungen und Gestaltungsvorschriften.

Software Perspectives: The System is the Message, Peter Freeman, Addison-Wesley, 1987

Software State-Of-The-Art, Tom DeMarco and Tim Lister, Dorset House, 1991
Eine Kollektion wichtiger Artikel über Softwareentwicklung, zusammengestellt von zwei Leuten, die wissen, was wert ist gelesen zu werden.

Software Systems Engineering, Andrew P. Sage and James D. Palmer, Wiley, 1990

Structured Systems Analysis and Design Method - Application and Context, Ed Downs, Peter Clare and Ian Coe, Prentice Hall, 1988.
SSADM ist die Standardmethode der britischen Regierung zur Durchführung der Systemanalyse und der Gestaltung eines informationtechnologischen Projekts.

Up & Running, H. Dines Hansen, Prentice Hall, 1984
Dieses Buch liefert eine Fallstudie eines Systementwicklungsprojekts von EDP zur Computerisierung des Handels mit Anleihen in Dänemark. Dabei ging es um einen Markt von $80 Milliarden.

Wicked Problems, Righteous Solutions, Peter DeGrace and Leslie Hulet Stahl, Prentice Hall, 1990
Dieses wunderbare Werk erklärt, warum das Waterfall-Entwicklungszyklus-Modell oft versagt und erörtert einen weiten Bereich nützlicher Alternativen.

Writings of the Revolution, Edward Yourdon(ed), Prentice Hall, 1982
Eine Sammlung von Artikeln zum Themenkomplex Strukturierter Methoden.

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System-Analyse

Analyzing Systems, James A. Kowal, Prentice Hall, 1988
Ein exzellentes, gründliches und modernes Buch über Strukturierte Analyse. Es enthält eine gute Erörterung sowohl des Information Modeling als auch der Ereignisanalyse. Außerdem bietet es noch ein sorgfältig konstruiertes Beispiel für Strukturierte Beschreibung. Ich bin mit einigen der gelehrten Methoden nicht ganz einverstanden, aber sie sind es wert, diskutiert zu werden.

Essential Systems Analysis, Stephen McMenamin and John Palmer, Prentice Hall, 1984
Ein herausragender Versuch, DeMarcos Ideen über Strukturierte Analyse fortzusetzen. Ein Muß für alle Systemanalytiker.

Exploring Requirements: Quality Before Design, Donald Gause and Gerald Weinberg, Dorset House, 1989
In diesem Buch wird keine Methodik gelehrt. Stattdessen behandelt es die viel grundlegendere Frage, warum Analyse wichtig ist und sie niemals vollständig automatisiert werden kann. Dieses Werk ist sowohl für Anfänger wie auch für Profis eine absolute Pflichtlektüre.

Information Engineering, Book 2 - Planning and Analysis, James Martin, Prentice Hall, 1989
Dieses Buch enthält eine gute Erörterung von Beziehungsdiagrammen von Größen und deren Einsatz als Modelierwerkzeug. Die hier beschriebene Notation ist die verbreitetste für den allgemeinen Gebrauch. Das Werk enthält außerdem nützliches Wissen über die Planung von Informationsystemen. Wie bei den meisten Büchern von Martin ist der Anteil an Schleichwerbung ziemlich (oder unziemlich!) hoch und es werden unfaire Behauptungen über Konkurrenten aufgestellt. CASE-Produkte an denen Martin finanzielle Interessen hat, sowie andere Bücher des gleichen Autors werden in den Vordergrund gerückt.

Modern Structured Analysis, Edward Yourdon, Prentice Hall, 1989
Dies ist momentan DAS Lehrnuch über Strukturierte Analyse. Es ist auf dem neuesten Stand und beschäftigt sich mit Informationsmodelierung und dem Übnergang von der Analyse zur Gestaltung. Allerdings könnte auf diese Themen durchaus noch etwas ausführlicher eingegangen werden.

Object Lifecycles - Modeling the World in States, Sally Shlaer and Stephen J. Mellor, Prentice Hall, 1992
Bei diesem Werk handelt es sich um die Fortsetzung eines früheren Buchs der Autoren: Object-Oriented System Analysis. Shlaer und Mellor entwickelten ihre eigene Theorie der Systemanalyse, welche in diesem und dem voherigen Buch gut herausgearbeitet wird. Ob man nun eine neue Methode braucht oder nicht, dieses Buch ist es durchaus auf jeden Fall wert, gelesen zu werden, da es so viele neue Perspektiven eröffnet.

Object Oriented Analysis, Peter Coad, and Edward Yourdon, Prentice Hall, 1991 (2nd edition)
In diesem Werk finden sich einige interessante Ideen zum Thema objektorientierte Techniken. Diese Ausgabe ist gegenüber der Erstauflage noch einmal überarbeitet worden. Sie enthält zusätzlich einen Anhang, in welchem die objektorientierten Techniken nach DOD Std 2167A aufgegliedert werden.

Software Requirements Analysis & Specification, Alan M. Davis, Prentice Hall 1990
Dieses Buch ist ein herausragender und moderner Überblick über das Thema, einschließlich alternativer Methoden wie der Objektorientierung. Allein schon die 120 Seiten starke, kommentierte und mit Querverweisen versehene Bibliographie wäre den Preis dieses Buches wert.

Strategies for Real-Time System Specification, Derek Hatley and Imtiaz Pirbhai, Dorset House, 1987
Hier wird eine von zwei alternativen Methoden zur Beschreibung von Real-Time-Systemen. Eigentlich eher ein Buch über Gestaltung, wurde hier aber unter Konsistenzgesichtspunkten aufgenommen.

Structured Analysis and System Specification, Tom DeMarco, Prentice Hall, 1978
Das grundlegende Werk über Strukturierte Analyse und den Gebrauch von Datenflußdiagrammen, Strukturiertem Englisch und Data-Dictionary. Vielleicht ist dieses Buch ein wenig veraltet, aber nichtdestotrotz ist es immer noch ein Vergnügen, es zu lesen.

Structured Development for Real-Time Systems (Vol 1-3), Paul Ward and Stephen Mellor, Prentice Hall, 1986
Dieses Buch befaßt sich mit der anderen der zwei hauptsächlichen alternativen Methoden zur Beschreibung von Real-Time-Systemen. Zu teuer!

Structured Systems Analysis, Chris Gane and Trish Sarson, Prentice Hall, 1979
Eine zweite Meinung zum Thema, wie Datenflußdiagramme angelegt werden sollten. Auch ein bisschen aus der Mode.

System Development, Michael Jackson, Prentice Hall, 1983
Dieser Titel bietet einen völlig anderen Zugang zur Analyse; durchaus wert, etwas daraus zu lernen.

Systematic Systems Approach, Thomas H. Athey, Prentice Hall, 1979

Tutorial: System and Software Requirements Engineering, Richard H. Thayer and Merlin Dorfman (ed), IEEE Computer Society Press, 1986
Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Artikeln zu den meisten der aktuellen Alternativen. Enthält den IEE/ANSI Standard und ein ausführliches Glossar. Dies ist ein guter Ausgangspunkt für jemanden, der den "Krieg" der Methodologien zum ersten Mal kennenlernen möchte.

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Information Modeling

Data Analysis for Data Base Design, David Howe, Edward Arnold Ltd, 1986
Ein sehr detailliertes Buch, welches sich sowohl mit relationaler Theorie als auch mit Größenbeziehungsdiagrammen beschäftigt.

Database Analysis and Design, I. Hawryszkiewycz, MacMillan Publishing Co., 1984
Ein gutes Lehrbuch, welches sich sowohl mit relationaler Theorie als auch mit Größenbeziehungsdiagrammen beschäftigt. Es enthält auch eine Erörterung der Implementierungen und von DBMS-Fragen.

Data with Semantics, Data Models and Data Management, IJ. Patrick Thompson, Van Nostrand Reinhold, 1989
Ein gutes Buch das nebenbei auch noch unterhaltsam geschrieben ist. Es liefert eine ernsthafte Alternative zur Relationaltheorie und enthält einiges an wohlüberdachtem Material über Meta-Daten und Meta-Meta-Daten.

Designing Quality Databases with IDEF1X Information Models, Thomas A. Bruce, Dorset House, 1992
Ich habe dieses Buch selbst bis jetzt noch nicht gelesen, aber es wurde mir von einem der besten Informationsmodellierer sehr ans Herz gelegt.

Entity Modeling: Techniques and Application, Ronald G. Ross, Database Research Group, Inc., 1988
Ein gutes Buch über das Modellieren von Größenbeziehungen.

Fundamental Concepts of Information Modeling, Matt Flavin Prentice Hall, 1981
Dieses Werk ist schwer zu lesen, aber es handelt sich um die wahrscheinlich umfassendste Behandlung dieses Themas, welche erhältlich ist. Man sollte es allerdings nicht als erstes Buch zu diesem Thema lesen.

Fundamentals of Database Systems, Elmasri & Navathe Benjamin Cummings, 1989

Handbook of Relational Database Design, Candace Fleming and Barbara von Halle., Addison-Wesley, 1989
Enthält Schritt-für-Schritt Anweisungen zur Entwicklung eines logischen Datenmodells (ERD) und der Umsetzung des Modells in ein Set von relationalen Datenbankstrukturen. Ein sehr umfassendes Werk.

Information Systems Architecture, William H. Inmon, Prentice Hall, 1986
Ein Überblick von einem hohen Niveau aus. Hat eine andere Grafiknotation.

Object-Oriented Systems Analysis - Modeling the World in Data, Sally Shlaer and Stephen Mellor, Prentice Hall, 1988
Dieser Titel bietet dem Leser eine gute Einführung in das Information Modeling. Man sollte es als erstes zu diesem Thema lesen. Dieses Buch ist mehr als nur eine Beschreibung des IM, es ist das erste in einer Serie, die eine neue Methodologie der Systemanalyse beschreiben.

Strategic Information Planning Methodologies, James Martin, Prentice Hall, 1989 (2nd edition)
Bei diesem Werk handelt es sich um die leichte Revision der Erstauflage von 1982. Zusätzlich zu der schon gewohnten Schleichwerbung bietet es eine Erörterung der Planung von kaufmännischen Systemen.

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Human Factors Design

The Art of Human-Computer Interface Design, Brenda Laurel (ed), Addison-Wesley, 1990
Eine exzellente Sammlung von Artikeln einer Vielzahl interessanter Denker darunter Donald Norman, Alan Kay, Jean-Louis Gassee und Ben Shneiderman.

Designing the User Interface, Ben Shneiderman, Addison-Wesley, 1992 (2nd Edition)
Reich an Einzelheiten, leicht zu verstehen, aber man sollte sich eine Menge nehmen, wenn man aus diesem Buch lernen möchte. Es ist ein echtes Muß für alle, die für die Gestaltung von Mensch-Machine-Interfaces eines On-Line-Systems verantwortlich sind. Diese zweite Auflage enthält etwa 30 Prozent mehr Lernmaterial als die vorherige.

Designing User Interfaces For Software, Joseph Dumas, Prentice Hall, 1988
Sicherlich wert, gelesen zu werden, aber nicht meine erste oder auch zweite Wahl.

The Elements of Friendly Software Design, P. Heckel, Warner Books, 1984
Ich schätze den Ausdruck "Friendly Software" nicht sonderlich, aber dieses Buch ist ein nützlicher Führer für Entwickler, die Software gestalten müssen, welche die Benutzer auch sinnvoll verwenden können. Die wirklich wichtige Frage der Kommunikation taucht in diesem Werk wiederholt auf und das zu Recht.

The Human Factor, Richard Rubinstein and Harry Hersh, Digital Press, 1984
Dieser Titel bietet eine wirklich brilliante Einführung in dieses Themengebiet. Man kann dieses Buch sehr gut als erstes zu diesem Bereich lesen. Für zusätzliche $5 mitgeliefert wird ein nettes Interview mit dem Autor auf einer Audio-Kassette.

Human Interface Guidelines, Apple Computer, Inc., 1986
Dieses Werk wurde hauptsächlich für den MacIntosh geschrieben, es ist aber dennoch eine interessante Lektüre, unabhängig davon, welche Hardware man verwendet.

Interactive Software, Tools for Building Interactive User Interfaces, James A. Larson, Prentice Hall, 1992
Dieses Buch habe ich bis jetzt noch nicht gelesen, seine Lektüre verspricht aber sehr interessant zu werden.

Principles and Guidelines in Software User Interface Design, Deborah J. Mayhew, Prentice Hall, 1992
Auch dieses Buch habe ich bis jetzt noch nicht gelesen, auch seine Lektüre verspricht sehr interessant zu werden.

The Psychology of Everyday Things, Donald A. Norman, Basic Books, 1988
Ein schon für sich allein faszinierendes Werk, das für alle sehr von Nutzen sein kann, die mit der Gestaltung von Benutzeroberflächen beschäftigt sind. Norman ist ein kognitiver Psychologe, der untersuchte, warum und wodurch jeder sich gelegentlich verwirren läßt.

Software Psychology, Ben Shneiderman, Winthrop Pub, Inc., 1980
Dieser Titel hebt die Wichtigkeit von Experimenten bei der Untersuchung menschlicher Faktoren hervor. Das Buch enthält einen weiten Themenbereich in einer akademischen Aufmachung.

Using Computer Color Effectively, Lisa G. Thorell and Wanda J. Smith, Prentice Hall, 1990
Praktische Ideen, welche auf solider Forschung basieren.

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Datenbankgestaltung

An Introduction to Database Systems (Vol. I and II), C. J. Date, Addison-Wesley, 1983

Developing Data Structured Databases, M. H. Brackett, Prentice Hall, 1987

A Practical Guide to Data Base Design, Rex Hogan, Prentice Hall, 1990
Dieser Titel bietet eine gute Einführung in diesen Themenbereich. Er stellt einen Vergleich zwischen den Charactaristica der verschiedenen Datenbankverwaltungssysteme - also nach hierarchischen, netzwerkorientierten oder relationalen Modellen - an und arbeitet deren Unterschiede heraus. Dieses Buch liefert praktische Ratschläge und eine Menge an Beispielen. Es ist dünn, gut geschrieben, aber etwas zu teuer.

Principles of Database Design, S. B.Yao(ed), Prentice Hall, 1985

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Softwaregestaltung

Building Controls Into Structured Systems, Alan Brill, Prentice Hall, 1983
In diesem Werk geht es um den Einbau von Prüfroutinen in automatische Systeme. Es behandelt somit einen für Finanz-Systeme wichtigen Punkt, welcher bisher gewöhnlich von den meisten Programmierern vernachlässigt wurde.

Composite/Structured Design, Glenford Myers, Van Nostrand Reinhold Co., 1978
Es wäre nicht meine erste Wahl, ist aber dennoch ein hervorragendes Buch über Strukturierte Gestaltung.

Designing Object-Oriented Software, Rebecca Wirfs-Brock, Brian Wilkerson and Lauren Weiner, Prentice Hall, 1990

Object-Oriented Modeling and Design, James Rumbaugh, Michael Blaha, William Premerlani, Frederick Eddy and William Lorensen, Prentice Hall, 1991

Dies scheint mir das beste Buch über objektorientierte Gestaltung zu sein, welche momentan auf dem Markt ist.

Object Oriented Design, Peter Coad and Edward Yourdon, Prentice Hall, 1991

Object Oriented Design With Applications, Grady Booch, Prentice Hall, 1991
Ein hervorragendes Buch. Es bringt die Einführung einer neuen Notation für objektorientierte Softwaregestaltung. Es werden Fragen zu allen wichtigen objektorientierten Sprachen erörtert. Zur Zeit das beste Buch zu diesem interessanten neuen Thema.

The Practical Guide to Structured Systems Design, Meilir Page-Jones, Prentice Hall, 1988 (2nd edition)
Zum Thema Strukturierte Gestaltung die beste Einführung, welche ich kenne. Mit der zweiten Auflage wird Strukturierte Gestaltung auch noch mit den wesentlichen Punkten der Analyse verbunden.

Principles of Program Design, Michael Jackson, Academic Press, 1975
Hier wird ein Weg der Softwaregestaltung beschrieben, welcher sich an Datenstrukturen orientiert.

Program Design and Construction, David Higgins, Prentice Hall, 1979
Dieses buch beschreibt die Methode von Warnier und Orr.

Reliable Software Through Composite Design, Glenford Myers, Van Nostrand Reinhold Co., 1975

Software Engineering with Ada, Grady Booch, The Benjamin/Cummings Publishing Co., 1983

Structured Design, Edward Yourdon and Larry Constantine, Prentice Hall, 1975
Ein sehr schwer zu verstehendes Buch, aber eben die gründlichste Behandlung des Themenbereichs. Man sollte dieses Buch nicht als Einführung lesen. Ein vollständig überarbeitete, zweite Auflage ist in Vorbereitung, aber der Veröffentlichungstermin steht noch in den Sternen.

Structured Systems Development, Kenneth Orr, Prentice Hall, 1977
Dieses Werk liefert eine bessere Beschreibung der Methode von Warnier und Orr.

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Programmieren

A Discipline of Programming, E. W. Dijkstra, Prentice Hall, 1976

Algorithms & Data Structures, Niklaus Wirth, Prentice Hall, 1986

Algorithms + Data Structures = Programs, Niklaus Wirth, Prentice Hall, 1986

BASIC With Style: Programming Proverbs, Paul Nagin and Henry F. Ledgard, Hayden Book Company, Inc., 1978
Ein großartiges Buch für Anfänger auf dem Gebiet des Programmierens mit BASIC.

COBOL With Style: Programming Proverbs, Louis J. Chmura and Henry F. Ledgard, Hayden Book Company, Inc., 1976
Ein großartiges Buch für Anfänger auf dem Gebiet des Programmierens mit COBOL.

FORTRAN With Style: Programming Proverbs, Henry F. Ledgard and Louis J. Chmura, Hayden Book Company, Inc., 1978
Ein großartiges Buch für Anfänger auf dem Gebiet des Programmierens mit FORTRAN.

Object Oriented Programming, Brad J. Cox, Addison-Wesley, 1986

Software Productivity, Harlan B. Mills, Little, Brown and Co., 1983
Gute Ratschläge für Programmierer von einem der Besten. Das Buch behandelt zahlreiche Fragen der Softwareentwicklung und geht dabei weit über das Programmieren hinaus.

Software Tools, Brian Kernighan and P. J. Plauger, Addison-Wesley, 1978
Klappentext:"Good programming is not learned from generalities, but by seeing how significant programs can be made clean, easy to read, easy to maintain and modify, human-engineered, efficient, and reliable, by the application of common sense and good programming practices." - "Gutes Programmieren wird nicht durch Allgemeinplätze gelernt, sondern dadurch, daß man sich anschaut, wie signifikante Programme durch die Benutzung gesunden Menschenverstands und guter Programmiersitten so gestaltet werden können, daß sie sauber, leicht zu lesen, zu warten und zu ändern, ergonomisch, effizient und zuverlässig sind.

The Elements of Programming Style, Brian Kernighan and P. J. Plauger, McGraw-Hill Book Co., 1978
Jeder Programmierer sollte ein Exemplar davon besitzen. Dieses Buch macht den Unterschied zwischen einem vernünftigen Programmierer und einem Hacker.

The Psychology of Computer Programming, Gerald Weinberg, Van Nostrand Reinhold Co., 1971

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Prototyping

Application Prototyping: A Requirements Definition Strategy for the 80s, Bernard Boar, John Wiley & Sons, 1984.
Dieses Werk beschreibt vielleicht die Zukunft der Analyse. Der Autor behandelt Strukturierte Analyse als konkurrierendes Modell. Ich persönlich glaube eher, daß man in der Zukunft eine Systhese beider Technoken verwenden wird.

Structured Rapid Prototyping: An Evolutionary Approach to Software Development, John Connell and Linda Shafer, Prentice Hall, 1989

Dieses Buch verbindet die Ideen von DeMarco, McMenamin und Palmer mit der Verwendung von Tools zur raschen Programmierung von Prototypen. So lassen sich dann mittels Experimentierens und Evolution Vorbedingungen untersuchen und abgeschlossene Systeme entwickeln.

Rapid System Development: Using Structured Techniques and Relational Technology, Chris Gane, Rapid System Development Inc., 1987

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CASE (Computer Aided Software Engineering)

Ein wirklich überzeugendes Buch über CASE wurde bis jetzt noch nicht veröffentlicht. Die folgenden Titel sind noch im Druck.

Computer-Aided Software Engineering, Chris Gane, Prentice Hall, 1990

CASE Concepts and Implementation, Larrey E. Towner, McGraw-Hill, 1989

CASE is Software Automation, Carma McClure, Prentice Hall, 1989

CASE: Using Software Development Tools, Alan S. Fisher, John Wiley & Sons, Inc., 1991 (2nd edition)

CASE: The Potential and the Pitfalls, QED information Science, Inc., 1989

Computer-Aided Software Engineering, Elliot J. Chikofsky (ed), IEEE Computer Society Press, 1989
Eine kleine Sammlung von eng an das Thema angelehnten Artikeln.

Making CASE Work, John Parkinson, NCC Blackwell, 1991

Winning with CASE, Robert L. Dixon, McGraw-Hill, 1991.
Ich habe dieses Buch bis jetzt noch nicht gelesen, aber Dixon ist auf diesem Gebiet sehr bewandert, erfahren und kann sich sehr klar ausdrücken.

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Verschiedenes

An Information Systems Manifesto, James Martin, Prentice Hall, 1984

Application Development Without Programmers, James Martin, Prentice Hall, 1982

The Care and Feeding of Ideas - A Guide To Encouraging Creativity, James L. Adams, Addison-Wesley, 1986

Conceptual Blockbusting - A Guide To Better Ideas, James L. Adams, Addison-Wesley, 1986

Diagramming Techniques for Analysts and Programmers, James Martin and Carma McClure, Prentice Hall, 1985
Ein gutes Nachschlagwerk, das aber nicht genug Einzelheiten enthält, um den Umgang mit den vorgestellten Tools nur aus diesem Buch heraus zu lernen.

General Principles of Systems Design, Gerald M. Weinberg and Daniela Weinberg, Dorset House, 1988
Dieses Werk ist eine exzellente Einführung in die Allgemeine Systemtheorie. Es handelt sich um die Neuauflage eines Buches aus dem Jahr 1979. Absolut wert, gelesen zu werden.

How to Write Computer Manuals for Users, Susan J. Grimm, Lifetime Learning Publications, 1982

How to Write a Usable User Manual, Edmond H. Weiss, ISI Press, 1985

The Macintosh Way - The Art of Guerilla Management, Guy Kawasaki, Scott Foresman and Company, 1990
Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, selbst wenn man den Umgang mit MacIntosh-Computern haßt.

Nations At Risk: The Impact of the Computer Revolution, Edward Yourdon, Prentice Hall, 1986
Sind Sie interessiert daran, was die Zukunft vielleicht bringen wird? Dann lesen Sie dieses Buch.

Programmers at Work - 1st Series Interviews, Microsoft Press, 1986
Dan Bricklin, Andy Hertzfield, Garry Kildall, Bill Gates, Michael Hawley, John Warnock und viele andere.

The Programmer's Survival Guide: Career Strategies for Computer Professional, Janet Ruhl, Prentice Hall, 1989
Dieses Werk solte man lesen, bevor man sich nach einem neuen Job umsieht. Es kann einem dabei behilflich sein, daß der "Fallschirm" weich und an der richtigen Stelle landet.

Software Shock - The Danger & the Opportunity, Roger S. Pressman and S. Russell Herron, Dorset House, 1991

The Soul of a New Machine, Tracy Kidder, Little Brown, 1981
Gewann den Pulitzer-Preis. Hauptsächlich über Hardware, enthält aber auch einige gute Ideen für Manager. Mann sollte seine Gattin oder besser seiner zukünftigen Gattin ein Exemplar davon schenken.

The Visual Display of Quantitative Information, Edward R. Tufte, Graphics Press, 1983
Dieses Buch enthält eine exzellente und reich- illustrierte Erörterung, wie man komplizierte Informationen verständlich darstellen kann.

Writing Better Computer User Documentation - From Paper to Hypertext, R. John Brockmann, Wiley, 1990 (ver 2.0)

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Professionelle Periodika für die man keinen Doktortitel braucht, um sie zu verstehen

Communications of the ACM, published by the Association for Computing Machinery

Computer, published by the Computer Society of the IEEE

Computer Language Magazine, published by Miller Freeman Publishing
Es handelt sich hierbei um ein kommerzielles Magazin, es enthält auch Werbung, das viele Themen aus dem Bereich der Softwareentwicklung aufgreift. Es ist eine der wenigen Zeitschriften, die man in einer Buchhandlung finden kann, welche sich nicht auf Literatur über Computer spezialisiert hat.

Data Base Programming & Design, published by Miller Freeman Publishing
Ebenfalls ein kommerzielles Magazin (enthält Werbung), welches die Bereiche Informationsmodellierung und physikalische Datenbankgestaltung abdeckt. Wie das Computer Language Magazine vom selben Verlag behandelt es sowohl Themen zu PCs wie zu Mainframes.

IEEE Software, published by the Computer Society of the IEEE
Ein Hochglanzmagazin, welches sich ausschließlich mit Softwareentwicklung beschäftigt. Es ist eine hervorragende Quelle für neue Ideen.

SIGCHI Bulletin, a publication of the ACM Special Interest Group on Computer & Human Interaction

Software Engineering Notes, an informal newsletter of the ACM Special Interest Group on Software Engineering
Da es sich hierbei um eine informelle Publikation handelt, enthält es Artikel zu allen Arten von neuen Entwicklungen, einschließlich einiger etwas wilder Ideen. Es lohnt sich aber, die Notes zu lesen und sei es auch nur wegen der Zusammenfassung der aktuellen Schwierigkeiten mit der High Technology unter der Sparte "Risks To The Public In Computer And Related Systems".